Chemikalien in der Mode

Bei der Herstellung konventioneller Mode sind viele Chemikalien beteiligt, hier ein paar Beispiele:


- Baumwollanbau: Pestizide werden oft aus der Luft gesprüht, obwohl Arbeiter ohne ausreichende Schutzausrüstung auf dem Feld sind

- Färben: Die meisten Farbstoffe sind giftig und wasserlöslich, aber nicht abbaubar. Gerade in armen Ländern gibt es keine Schutzkleidung, sodass die Arbeiter mit nackten Füßen und Händen im Färbesud stehen. Die Giftstoffe reichern sich langsam im Körper an.

- Bearbeitung: Beispiel "Used Look": Bleichmittel und Sandstrahlen schädigen die Lungen der Arbeiter, "Staublunge" ist ein häufiges Krankheitsbild


Generell sind die Regelungen und Schutzausrüstungen der Arbeiter in vielen Herstellungsländern nicht ausreichend, um sie vor gesundheitlichen Schäden zu schützen.

Verunreinigte Abwässer werden oft ungefiltert in Flüsse und Meere geleitet und vergiften dort Umwelt, Tiere und Menschen.


Auch in der fertigen Kleidung finden sich viele Rückstände von Chemikalien.

Was kann chemikalienbelastete Kleidung auslösen?


- Fungizide: können in Baumwoll